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Günstige Zinsen langfristig sichern: Immobilienfinanzierung mit Forward-Darlehen

Erstellt von EB am 2. März 2019
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Was Sparer und Kunden der Lebensversicherer ärgert, freut die Kreditinteressenten: Seit Jahren sind die Zinsen extrem niedrig. Wie lange die Phase niedriger Darlehenszinsen noch anhalten wird, vermögen selbst Experten nicht einzuschätzen. Aus den USA gibt es Signale eines Zinsanstiegs, in der Eurozone ist dagegen keine Bewegung erkennbar. Ein überraschend anziehendes Zinsniveau würde manchen Traum vom eigenen Haus platzen lassen. Mit einem Forward-Darlehen lassen sich heute billige Zinsen in die Zukunft retten – zumindest für einige Jahre.

Jetzt abschließen, Geld in fünf Jahren

Wegen der Möglichkeit einer billigen Immobilienfinanzierung denken viele Leute darüber nach, ihr Geld lieber in Kreditraten statt in Miete zu stecken. Die Idee ist prinzipiell gut, denn auf diese Weise wird ein Wert geschaffen, der auch im Alter zu einer dauernden Entlastung von Mietkosten führt, alternativ zu Zusatzeinkünften aus der Fremdvermietung. Eine solide Finanzierung ist aber Voraussetzung. Meist ist die Darlehenssumme so hoch, dass nach Ablauf üblicher Zinsbindungsfristen noch eine erhebliche Restschuld besteht und damit auch ein Risiko für die Anschlussfinanzierung. Das lässt sich abmildern, indem man den Neubau erst beginnt oder die Immobilie kauft, wenn mehr Eigenkapital gespart ist. Aber was ist, wenn die Zinsen bis dahin schon gestiegen sind? Hier kommt das Forward-Darlehen ins Spiel. Der Darlehensvertrag wird heute geschlossen, das Geld aber erst in der Zukunft abgerufen, erklären die Finanzierungsexperten von www.kreditnetz.com. Die Aufschubzeit beträgt üblicherweise maximal fünf Jahre. Besonders sinnvoll ist diese Kreditform aber für die Anschlussfinanzierung. Während üblicherweise erst sechs bis zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung über die neuen Konditionen gesprochen wird, kann der Kreditnehmer hier deutlich früher Sicherheit bekommen.

Erkauft mit höherem Zins

Anders als bei gewöhnlichen Darlehen, die genehmigt, aber noch nicht abgerufen sind, fallen bei Forward-Darlehen keine Bereitstellungszinsen an. Echte Forward-Kredite zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die Zinsbindungsfrist erst mit der tatsächlichen Auszahlung des Geldes startet, nicht bereits mit dem Vertragsabschluss. Vereinbaren Sie beispielsweise ein Forward-Darlehen mit der maximalen Wartezeit von fünf Jahren und eine Zinsbindung über 15 Jahre, sichern Sie sich die bei Vertragsabschluss gültigen Zinsen für zwanzig Jahre. Nun wissen die Kreditgeber natürlich auch um die Möglichkeit steigender Zinsen. Deshalb gibt es das Forward-Darlehen nicht zum selben Preis wie ein sofort auszuzahlender Kredit. Die Bank berechnet vielmehr einen Aufschlag, der sich nach der geschätzten Wahrscheinlichkeit und dem Umfang eines Zinsanstiegs während der Aufschubzeit bemisst. Üblich sind je nach Marktlage 0,01 bis 0,03 Prozentpunkte pro Monat.

Beitrag von Kristin Bürger, kreditnetz.com